Tarot und Kartenlegen - Rubrik: Tarotkarten
Tarot ist eine Variante der Kartenlegekunst. Die Tarotkarten sind damit ein Teil der Wahrsagerei. Grundlage der Tarotkarten sind die Arkana, die in 22 Große und 56 Kleine eingeteilt werden können.
Tarotkarten können in verschiedene Decks eingeteilt werden. Innerhalb dieser Decks gibt es mehrere hundert Versionen, die zumeist in der Moderne entstanden und nur noch an die traditionellen Decks angelehnt sind. Einige dieser traditionellen Versionen werden allerdings noch heute verwendet. Eine sehr beliebte Art entstand im 16. Jahrhundert und wird als Marseille Tarot bezeichnet. Die Tarotkarten erhielten ihren Namen durch die Herkunft. Die Zeichnungen der Tarotkarten sind in den Grundfarben und in grün gehalten. Die Bilder selbst sind aus Holzstichen entstanden. Eine weitere bekannte Variante sind die Crowley-Tarotkarten. Sie stammen aus den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ihren Name erhielten sie durch Aleister Crowley, der die Tarotkarten zusammen mit Frieda Harris schuf. Crawley wird heute nachgesagt, in Freimaurerlogen verkehrt zu haben. Zudem war er Mitglied im Ordo Templi Orientis. Durch diesen Lebenslauf bedingt - die Freimaurer benutzen ägyptische Symbole - sind auch diese Tarotkarten mit ägyptisch ausgestalteten Motiven versehen.
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Tarotkarten
Tarot ist eine Variante der Kartenlegekunst. Die Tarotkarten sind damit ein Teil der Wahrsagerei. Grundlage der Tarotkarten sind die Arkana, die in 22 Große und 56 Kleine eingeteilt werden können.
Tarotkarten können in verschiedene Decks eingeteilt werden. Innerhalb dieser Decks gibt es mehrere hundert Versionen, die zumeist in der Moderne entstanden und nur noch an die traditionellen Decks angelehnt sind. Einige dieser traditionellen Versionen werden allerdings noch heute verwendet. Eine sehr beliebte Art entstand im 16. Jahrhundert und wird als Marseille Tarot bezeichnet. Die Tarotkarten erhielten ihren Namen durch die Herkunft. Die Zeichnungen der Tarotkarten sind in den Grundfarben und in grün gehalten. Die Bilder selbst sind aus Holzstichen entstanden. Eine weitere bekannte Variante sind die Crowley-Tarotkarten. Sie stammen aus den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ihren Name erhielten sie durch Aleister Crowley, der die Tarotkarten zusammen mit Frieda Harris schuf. Crawley wird heute nachgesagt, in Freimaurerlogen verkehrt zu haben. Zudem war er Mitglied im Ordo Templi Orientis. Durch diesen Lebenslauf bedingt - die Freimaurer benutzen ägyptische Symbole - sind auch diese Tarotkarten mit ägyptisch ausgestalteten Motiven versehen. Tarotkarten aus anderen Decks sind geprägt vom kulturellen und künstlerischen Umfeld in dem sie entstanden. Allerdings sind bei vielen Kartenspielen dieser Art Gemeinsamkeiten zu finden. So sind in fast allen Decks Runen vorhanden. Zugleich finden die Astrologie und die Kabbala immer wieder einen Platz auf den Tarotkarten.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Erklärungsmodelle, warum die Tarotkarten funktionieren. Zum einen gibt es die psychologische Variante. Hierbei wird angenommen, dass die Tarotkarten ein assoziatives Verfahren sind, um unbewusste Inhalte offen zu legen. Durch diese Theorie bedingt, verwenden auch einige Psychologen die Tarotspiele zu therapeutischen Zwecken.
Die andere Version ist die esoterisch-spirituelle Variante. Hierbei wird angenommen, dass bestimmte Dinge aus der realen Welt in zeitlichen Zusammenhang sinnvoll miteinander verbunden werden. Dabei besteht allerdings kein kausaler Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen. Einfach ausgedrückt, stellt die Legung der Karten nur eine Parallele zu Geschehnissen der realen Welt dar. Wie auch die herkömmlichen Skat bestehen -Karten die Tarotkarten aus vier Farben.
Deshalb können die Legungen auch mit französischen und deutschen Kartenspielen durchgeführt werden, die ebenfalls aus vier Farben bestehen.
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